
Ingenieure sind heutzutage immer stärkerem Zeit- und Kostendruck ausgesetzt, was sie mit ihrer traditionellen Arbeitsweise an ihre Produktivitätsgrenzen stoßen lässt. Die tradierte Arbeitsweise besteht darin, das Tragwerk in Teilsysteme zu zerlegen, diese mit Programmen zu berechnen und die Ergebnisse per Hand in Form des Lastabtrags zusammenzufügen, was nicht nur sehr fehleranfällig sondern auch sehr arbeitsintensiv ist. Erschwerend kommt hinzu, dass Ingenieure sich der neuen Normengeneration der Eurocodes stellen müssen, welche kaum mehr einfache Berechnungsverfahren per Hand erlauben. Damit verschärft sich noch die wirtschaftliche Situation von mehr als zehntausend Ingenieurbüros/Firmen in diesem Bereich.
Die im FuE-Projekt zu entwickelnde Software FALTREM bietet für die breite Masse der Ingenieurbüros/Firmen die Chance, ihre Produktivität wieder zu erlangen. Es sind folgende Meilensteine zu erreichen: 1. Implementierung einer Datenbank für das Berechnungsmodell, 2. Entwicklung des FALTREM-Moduls zur Berechnung von 3D-Faltwerken, 3. Anbindung an den Eingabeeditor ConED samt Validierung des Berechnungskerns.
Das Projekt ist interdisziplinär, da Eisfeld Ingenieure als Anwender und Entwickler, BE-STATIK als Berechnungshersteller und die Forschungsgruppe Software Engineering der Universität Kassel zusammenarbeiten.
Der Conceptual Engineering Editor, kurz ConED ist Ihr maßgeschneidertes Werkzeug für die Leistungsphasen 2 und 3, um Tragkonzepte zu erstellen. Entstanden aus den Anforderungen der Praxis. Durch Ingenieure tagtäglich erprobt und konsequent verbessert an konkreten Projekten. Mit durchdachten Funktionen, die klar und schnell zum Ziel führen, liefert ConED Ergebnisse, wo andere Software Zeit kostet und mehr Mühe als Nutzen bringt.
Die risikobezogene Qualitätssicherung wird aufgrund komplexerer und verkürzter Planungs- und Bauprozesse immer wichtiger. Daher sind Eisfeld Ingenieure jetzt nach ISO 9001 zertifiziert. Zusätzlich findet bei Eisfeld
Ingenieure die Tragwerk-FMEA Anwendung (mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.tragwerk-fmea.de), da mit Einführung des Eurocode 2012 vom Tragwerksplaner eine explizite Risiko- sowie nachgeschaltete Robustheitsanalyse für außergewöhnliche Einwirkungen bei Risikobauwerken durchzuführen und zu dokumentieren sind.
Ausgelöst durch folgenschwere Einstürze von zivilen Bauwerken infolge von Terroranschlägen, Naturkatastrophen oder Fehlern in Planung und Ausführung ist in der breiteren wie auch in der Fach-Öffentlichkeit eine Diskussion um die Robustheit von Tragwerken entstanden. Als Konsequenz haben Robustheitsuntersuchungen und Qualitätssicherung als ergänzendes Element der Tragwerksplanung an Bedeutung gewonnen; durch die bauaufsichtliche Einführung der DIN EN 1990 und DIN EN 1991-1-7 zum 1.7.2012 wird der Nachweis einer ausreichenden Robustheit von Gebäuden für außergewöhnliche Bemessungssituationen verbindlich. Hier setzt der Forschungsantrag ein, der praxisgerechte Werkzeuge für Robustheitsnachweise erarbeitet.
Junge Mädchen für den Ingenieurberuf zu begeistern, ist ein wichtiger Baustein, um den zukünftigen Bedarf an kreativen Köpfen in der Region zu decken. Daher nahm Eisfeld Ingenieure zum ersten Mal am Girl’s day Teil. Im September findet dann wieder der Tag der Technik mit mehr als 700 Schülern in Kassel statt, bei dem Eisfeld Ingenieure wieder teilnimmt, um jungen Schülern und Schülerinnen Lust auf einen technischen Beruf zu machen.
Das Forschungsprojekt Tragwerk-FMEA hat eine Methodik entwickelt, mit der Tragwerksplaner Risiken besser managen können. Mit dieser Methodik können Sie Auswirkungen von Fehlern und Änderungen auf das Tragwerk optimal analysieren und kommunizieren. Hierbei liegt die Priorität auf der schnellen und bauteilbezogenen Identifikation kritischer Bereiche von Tragwerken mit Hilfe der von uns entwickelten Sensitivitätsanalyse und der klaren Definition von Prioritäten bei der Qualitätssicherung von statischen Berechnungen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr erfahren möchten.